Kurz gesagt
White-Label-Webdesign heißt: Ein Partner baut die Website, deine Agentur verkauft, präsentiert und übergibt sie unter eigenem Namen. Das lohnt sich, wenn sich Projekte stauen und du kein eigenes Entwicklerteam aufbauen willst. Entscheidend sind klare Regeln zu Kundenkontakt, Nutzungsrechten, Haftung, Vertraulichkeit und Datenschutz und ein Partner, der verlässlich liefert und im Hintergrund bleibt.
Dein Kunde will eine neue Website, dein Team steckt in anderen Projekten fest, und jede Woche Verzögerung kostet dich Marge. Dieser Ratgeber richtet sich an Agenturen, die Websites verkaufen wollen, ohne jedes Projekt selbst zu bauen. Er zeigt, was White-Label-Webdesign ist, für wen es sich lohnt, was du mit einem Partner regeln solltest und woran du einen guten Partner erkennst.
Was ist White-Label-Webdesign?
White-Label-Webdesign bedeutet, dass ein spezialisierter Partner Websites für die Kunden deiner Agentur baut und du sie unter deinem eigenen Namen verkaufst, präsentierst und übergibst. Dein Kunde hat den Vertrag mit dir, sieht dein Logo und spricht mit dir.
Der Begriff „White Label“, wörtlich „weißes Etikett“, beschreibt ein Produkt ohne Herstellerkennzeichnung, das ein anderes Unternehmen unter eigener Marke anbietet. Im Webdesign heißt das: Analyse, Konzept, Texte, Gestaltung, Programmierung und auf Wunsch der Betrieb kommen vom Partner. Kundenbeziehung, Beratung, Preisgestaltung und Rechnung bleiben bei dir.
Der Unterschied zum klassischen Auslagern liegt in der Sichtbarkeit. Wenn du eine Aufgabe einfach an einen Dienstleister abgibst, darf der durchaus mit eigenem Namen auftreten. Beim White-Label ist die Unsichtbarkeit Teil der Leistung: kein fremdes Logo im Footer, keine Signatur im Quelltext, keine Nennung als Referenz ohne deine Zustimmung.
Für welche Agenturen lohnt sich White-Label-Webdesign?
White-Label lohnt sich für Agenturen, die mehr Websites verkaufen können, als sie selbst umsetzen. Das trifft auf zwei Gruppen zu: Agenturen für Marketing, Werbung, Social Media oder SEO (Suchmaschinenoptimierung) ohne eigene Entwicklung und Webagenturen, bei denen sich Projekte in Spitzenzeiten stauen.
Drei Situationen sprechen für einen Partner:
- Du verkaufst Sichtbarkeit, aber keine Websites. Deine Kampagnen und SEO-Maßnahmen führen auf Seiten, die nicht überzeugen. Ein Partner liefert die Website als Baustein deines Angebots, Strategie und Betreuung bleiben bei dir.
- Deine Pipeline ist voller als dein Team. Projekte warten, Kunden werden ungeduldig, und Überstunden fressen die Marge. Ein Partner fängt Spitzen ab, ohne dass du Fixkosten aufbaust.
- Du willst neue Leistungen anbieten. Websites mit Guided Selling, also einer geführten Auswahl per Check oder Rechner, oder mit Vorbereitung auf KI-Suchen lassen sich mit einem Partner anbieten, bevor du dafür eigene Leute einstellst.
Wer stattdessen einstellen will, sucht in einem engen Markt. Laut der Presseinformation des Digitalverbands Bitkom fehlen in Deutschland 79.000 IT-Fachkräfte, und 97 Prozent der Unternehmen mit IT-Stellen haben Schwierigkeiten, diese zu besetzen (abgerufen am 06.10.2026).
Weniger geeignet ist White-Label, wenn Webentwicklung dein Kerngeschäft ist und dein eigenes Team gleichmäßig ausgelastet ist. Ob es sich rechnet, entscheidet die Differenz zwischen Partnerpreis und deinem Endpreis, abzüglich deines eigenen Aufwands für Beratung, Projektleitung und Abstimmung. Diesen Aufwand solltest du ehrlich mitrechnen: Er verschwindet nicht, nur weil ein anderer baut.
Selbst bauen, Freelancer oder White-Label-Partner: Was passt zu dir?
Ein eigenes Team gibt dir die meiste Kontrolle, aber auch die höchsten Fixkosten. Ein Freelancer ist flexibel, bleibt aber eine einzelne Person. Ein White-Label-Partner liefert als Team mit festem Ablauf und verlangt dafür Abstimmung und Vertrauen.
| Kriterium | Eigenes Team | Freelancer | White-Label-Partner |
|---|---|---|---|
| Kosten | Gehälter laufen auch in ruhigen Monaten | Nach Tagen oder Projekt | Nach Projekt zum Partnerpreis |
| Kapazität | Begrenzt durch die Zahl der Köpfe | Eine Person, Urlaub und Krankheit treffen dich direkt | Team, Vertretung je nach Partner |
| Start | Erst nach Einstellung und Einarbeitung | Sobald die Person frei ist | Nach Rahmenvertrag und Briefing |
| Kundenkontakt | Bei dir | Bei dir, wenn vereinbart | Bei dir, vertraglich geregelt |
| Qualität | Deine eigenen Standards | Hängt an der einzelnen Person | Ablauf und Arbeitsproben vorab prüfbar |
| Risiko | Auslastung und Fluktuation | Ausfall, bei Dauereinsatz die Statusfrage | Abhängigkeit vom Partner, Haftung bleibt bei dir |
| Passt, wenn | Websites dein Kerngeschäft sind | Einzelne Aufgaben mit klarem Umfang anstehen | Komplette Websites bei schwankender Nachfrage gefragt sind |
Zur Statusfrage beim Freelancer: Arbeitet eine Person dauerhaft fast vollständig nur für dich, schützt laut Deutscher Rentenversicherung eine Prüfung im Statusfeststellungsverfahren vor späteren Unstimmigkeiten. Beantragen können sie Auftraggeber und Auftragnehmer bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund (abgerufen am 06.10.2026).
Wie läuft ein White-Label-Projekt ab?
Ein sauberer Ablauf hat sechs Schritte, vom Rahmenvertrag bis zur Übergabe. Der Unterschied zum eigenen Projekt: Jede Abstimmung mit dem Kunden läuft über dich, und der Partner arbeitet mit dem, was du ihm gibst.
- Rahmen klären Vor dem ersten Projekt legt ihr Vertraulichkeit, Nutzungsrechte, Haftung, Datenschutz und den Verzicht auf Nennung fest, dazu je einen Ansprechpartner auf beiden Seiten.
- Briefing Du gibst Ziel der Website, Zielgruppe, Leistungen, bestehende Adressen, Markenvorgaben und Wunschtermin weiter. Je vollständiger das Briefing, desto treffsicherer der Entwurf.
- Analyse und Struktur Der Partner wertet Suchanfragen, Wettbewerber und die bestehende Seite aus und schlägt eine Seitenstruktur vor. Du gibst sie frei.
- Entwurf und Präsentation Der Partner liefert einen klickbaren Entwurf mit fertigen Texten. Du präsentierst ihn deinem Kunden als deine Arbeit.
- Feedback, Ausbau und Freigabe Du sammelst die Rückmeldungen deines Kunden und gibst sie gebündelt weiter. Der Partner baut Unterseiten, Formulare und Rechtsseiten, du prüfst auf einer passwortgeschützten Vorschau.
- Livegang und Übergabe Weiterleitungen alter Adressen, Tests in Desktop- und Mobilbreite, Übergabe von Zugängen und Quelldateien. Danach übernimmt der Partner den Betrieb oder du.
Der heikelste Schritt ist der fünfte. Wenn mehrere Personen beim Kunden ungebündelt Feedback geben und du es eins zu eins weiterreichst, drohen Widersprüche und zusätzliche Korrekturschleifen. Lege deshalb auf jeder Seite genau eine Person fest, die Rückmeldungen bündelt und Freigaben erteilt, und halte Entscheidungen schriftlich fest.
Salesmagnet arbeitet mit Partnern nach genau dieser Regel: je eine verantwortliche Person auf beiden Seiten, Entscheidungen schriftlich. Christoph Weingärtner, der hinter Salesmagnet steht, hat als Projektleiter den FinanzGuide der Wüstenrot & Württembergische mit einem 80-köpfigen Team umgesetzt; heute nutzen ihn über sechs Millionen Kunden.
Was musst du mit deinem White-Label-Partner vertraglich klären?
Kläre schriftlich, wer gegenüber deinem Kunden haftet, welche Nutzungsrechte du bekommst, ob der Partner auf Nennung verzichtet, wie Abnahme und Zahlung laufen, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden und was vertraulich bleibt. Die folgende Prüfliste zeigt dir, wo das Gesetz ansetzt.
- Haftung gegenüber deinem Kunden: Dein Kunde hat den Vertrag mit dir, nicht mit deinem Partner. Nach § 278 BGB (abgerufen am 06.10.2026) hat der Schuldner ein Verschulden der Personen, deren er sich zur Erfüllung bedient, in gleichem Umfang zu vertreten wie eigenes. Regle also, wofür der Partner dir gegenüber einsteht und ob er versichert ist.
- Nutzungsrechte: Lass dir mindestens die Rechte einräumen, die du deinem Kunden zusagst, und nenne die Nutzungsarten einzeln, etwa Nutzung, Bearbeitung, Weiterentwicklung durch Dritte und Zugriff auf den Quellcode. Sind die Nutzungsarten nicht ausdrücklich einzeln bezeichnet, bestimmt der Vertragszweck, worauf sich das Nutzungsrecht erstreckt (§ 31 Abs. 5 UrhG, abgerufen am 06.10.2026).
- Verzicht auf Nennung: Der Urheber hat das Recht auf Anerkennung seiner Urheberschaft und kann bestimmen, ob das Werk eine Urheberbezeichnung trägt (§ 13 UrhG, abgerufen am 06.10.2026). Halte schriftlich fest, dass der Partner auf Nennung im Footer, im Quelltext und in Referenzen verzichtet, und lass prüfen, wie weit dieser Verzicht trägt.
- Abnahme und Zahlung: Lege fest, wann Entwurf und fertige Website als abgenommen gelten. Für den Werkvertrag regelt § 641 BGB (abgerufen am 06.10.2026), dass die Vergütung bei der Abnahme zu entrichten ist. Hat der Besteller das Werk einem Dritten versprochen, wird sie unter anderem spätestens fällig, soweit der Dritte dafür gezahlt oder das Werk abgenommen hat. Kläre, ob und wie das auf deine Kette aus Kunde, Agentur und Partner zutrifft.
- Datenschutz: Prüfe, ob der Partner personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, etwa wenn er Hosting oder Formulare betreibt. Dann braucht es einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO (abgerufen am 06.10.2026), und ein weiterer Auftragsverarbeiter darf nur mit vorheriger gesonderter oder allgemeiner schriftlicher Genehmigung des Verantwortlichen eingesetzt werden. Ist dein Kunde der Verantwortliche, muss er den Einsatz deines Partners also genehmigen. White-Label heißt beim Datenschutz: kein fremdes Logo, aber auch kein Versteckspiel.
- Vertraulichkeit und Kundenschutz: Kundendaten, Kalkulation und Prozesse gehören unter eine Vertraulichkeitsvereinbarung. Nach § 2 GeschGehG (abgerufen am 06.10.2026) ist eine Information nur dann ein Geschäftsgeheimnis, wenn sie unter anderem Gegenstand angemessener Geheimhaltungsmaßnahmen ihres rechtmäßigen Inhabers ist. Eine schriftliche Vereinbarung kann dazugehören. Ergänze eine Kundenschutzklausel: Der Partner spricht deine Kunden nicht direkt an.
- Barrierefreiheit und Rechtstexte: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt unter anderem für Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, die nach dem 28. Juni 2025 für Verbraucher erbracht werden (§ 1 BFSG, abgerufen am 06.10.2026). Kläre, ob die Website deines Kunden darunter fällt, wer die Anforderungen umsetzt und wer Impressum und Datenschutzerklärung inhaltlich prüft.
Wie Salesmagnet diese Punkte mit Partnern regelt, steht im Partner-Paket: Leistungsbeschreibung, Ablauf in sechs Schritten, Regeln der Zusammenarbeit und ein Musterentwurf für eine fiktive Firma.
Woran erkennst du einen guten White-Label-Partner?
Ein guter Partner zeigt dir vor dem ersten Projekt, wie er arbeitet: fester Ablauf, benannter Ansprechpartner, klare Regeln zu Rechten und Vertraulichkeit, nachvollziehbare Preisfaktoren und Arbeitsproben, die du prüfen kannst. Teste ihn mit einem überschaubaren Projekt, bevor du dich langfristig bindest.
- Ein schriftlich beschriebener Ablauf mit Zeitangaben für Entwurf und Livegang
- Eine feste Person, die dein Projekt führt, statt wechselnder Kontakte
- Kein Logo und kein Hinweis im Footer, im Quelltext, in Dateinamen oder Dokumenten
- Referenznennung nur mit deiner schriftlichen Zustimmung, Kundenschutz vereinbart
- Rechteübergang, Zugänge, Quelldateien und Übergabedokument geregelt, damit du auch ohne den Partner weitermachen kannst
- Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Vertraulichkeitsvereinbarung vor dem ersten Projekt
- Nachvollziehbare Faktoren, von denen der Preis abhängt, statt Pauschalen ohne Leistungsbeschreibung
- Arbeit im Design deiner Agentur oder deines Kunden möglich
- Keine Zusagen zu Platzierungen oder Umsätzen, die du gegenüber deinem Kunden nicht halten kannst
- SEO-Grundlagen und Vorbereitung auf KI-Suchen schon beim Livegang statt als späteres Zusatzprojekt
Den letzten Punkt kannst du technisch selbst prüfen. GEO, kurz für Generative Engine Optimization, meint die Ausrichtung einer Website darauf, dass KI-Systeme wie ChatGPT oder Perplexity sie verstehen und als Quelle nennen können; was sich dadurch für Websites ändert, erklärt der Ratgeber zur Generative Engine Optimization. Frag deinen Partner nach strukturierten Daten, also maschinenlesbaren Angaben zu Firma, Leistungen und FAQ im Quelltext, und nach einer llms.txt, einer Textdatei, die KI-Systemen einen Überblick über die wichtigsten Inhalte gibt. Wie diese technische Basis aussieht, zeigt die Anleitung llms.txt erstellen mit Schema und FAQ. Bei Relaunches zählt zusätzlich, dass alte Adressen sauber auf die neuen weitergeleitet werden; die Details stehen im Ratgeber zum Website-Relaunch ohne Ranking-Verlust.
Wie arbeitet Salesmagnet als White-Label-Partner?
Salesmagnet baut Websites für Agenturen im White-Label: Der Entwurf der Startseite liegt rund drei Werktage nach freigegebenem Briefing und freigegebener Analyse vor, Kundenkontakt, Marke und Rechnung bleiben bei dir. Die Partnerkonditionen legen wir im Partnergespräch fest.
Das liefern wir dir: eine Analyse als Dokument in deinem Namen, den klickbaren Entwurf mit fertigen Texten, den Ausbau mit SEO- und GEO-Grundlagen, den Livegang mit Übergabedokument und auf Wunsch den Betrieb im White-Label. Dazu kommt ein Guided-Selling-Element, das Besucher in wenigen Fragen zur passenden Leistung führt und als Anfrage endet. Das Tempo kommt aus effizienten Prozessen, Technologie auf Enterprise-Niveau und einem festen Seitenaufbau nach erforschter Verkaufspsychologie.
Das behältst du: den Kundenkontakt mit Briefing, Präsentation und Freigaben, deine Marke ohne Salesmagnet-Hinweis, die Rechnung und deine Preisgestaltung, Strategie und Beratung. Die Nutzungsrechte an Texten, Design und Code gehen mit vollständiger Bezahlung an dich oder deinen Kunden über. Eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben wir auf Wunsch vor dem ersten Projekt, und deine Agentur oder deinen Kunden nennen wir nur mit deiner schriftlichen Zustimmung als Referenz.
Grundlage des Seitenaufbaus sind erforschte Überzeugungsprinzipien und eine eigene Studie von Christoph Weingärtner mit 216 Befragten zu psychologischen Erfolgsfaktoren im Marketing, entstanden für seine Masterarbeit an der HdM Stuttgart. In seiner Zeit als CMO bei Memberspot stiegen nach dem Umbau der Website die Website-Conversion-Rate um 40 Prozent und die organischen Platzierungen um 65 Prozent, so steht es im Referenzschreiben des Geschäftsführers. Wie Anziehen, Überzeugen und Abschließen zusammenspielen, zeigt das Prinzip hinter Salesmagnet. Zusagen zu Platzierungen, Anfragen oder Umsatz machen wir trotzdem nicht, weder dir noch deinem Kunden.
Zum Preis: Dein Partnerpreis hängt von Seitenumfang, Textarbeit, Funktionen, Design-Vorgabe, Migration, Betrieb und Volumen ab. Was du deinem Kunden berechnest, entscheidest du.
Fazit: Lohnt sich White-Label-Webdesign für deine Agentur?
White-Label-Webdesign lohnt sich, wenn du mehr Website-Projekte verkaufen kannst, als dein Team umsetzt, und die Kundenbeziehung bei dir bleiben soll. Wichtiger als der günstigste Partner ist einer, dessen Ablauf, Regeln und Ergebnisse du vor dem ersten Projekt prüfen kannst.
Die Empfehlung für den Start: Geh die Vertragspunkte aus der Prüfliste mit deiner Rechtsberatung durch, starte mit einem überschaubaren Projekt und miss den Partner an Tempo, Qualität und Abstimmungsaufwand. Wenn du sehen willst, wie das bei Salesmagnet aussieht, lies das Partner-Paket für Agenturen und buch dort ein Partnergespräch.
Häufige Fragen
Was ist White-Label-Webdesign einfach erklärt?
Ein Partner baut die Website, und deine Agentur verkauft, präsentiert und übergibt sie unter eigenem Namen. Dein Kunde hat den Vertrag mit dir und spricht nur mit dir. Der Partner bleibt im Hintergrund: kein Logo, kein Hinweis im Quelltext und keine Referenznennung ohne deine Zustimmung.
Erfährt mein Kunde, dass ein Partner die Website baut?
Nicht über Logo, Footer oder Quelltext, wenn ihr das so vereinbart. Ob du die Zusammenarbeit offenlegen musst, hängt von deinem Vertrag mit dem Kunden ab, prüfe also, was er zur Unterbeauftragung sagt. Verarbeitet der Partner personenbezogene Daten im Auftrag, darf er nach Art. 28 DSGVO nur mit Genehmigung des Verantwortlichen als weiterer Auftragsverarbeiter eingesetzt werden.
Wer haftet, wenn der White-Label-Partner einen Fehler macht?
Gegenüber deinem Kunden stehst zuerst du in der Pflicht, denn er hat den Vertrag mit dir. Nach § 278 BGB hast du ein Verschulden der Personen, die du zur Erfüllung deiner Pflichten einsetzt, wie eigenes Verschulden zu vertreten. Wofür der Partner dir gegenüber einsteht, regelst du im Partnervertrag und lässt ihn von deiner Rechtsberatung prüfen.
Wem gehören Code und Texte nach einem White-Label-Projekt?
Das bestimmt der Vertrag. Lass dir vom Partner mindestens die Nutzungsrechte einräumen, die du deinem Kunden zusagst, und nenne die Nutzungsarten einzeln, denn sonst richtet sich ihr Umfang nach § 31 Abs. 5 UrhG nach dem Vertragszweck. Bei Salesmagnet gehen die Nutzungsrechte an Texten, Design und Code mit vollständiger Bezahlung an dich oder deinen Kunden über.
Was kostet White-Label-Webdesign bei Salesmagnet?
Der Partnerpreis wird im Partnergespräch festgelegt und hängt von Seitenumfang, Textarbeit, Funktionen, Design-Vorgabe, Migration, Betrieb und Volumen ab. Was du deinem Kunden berechnest, entscheidest du.
Wie schnell liefert Salesmagnet als White-Label-Partner?
Der Entwurf der Startseite liegt rund drei Werktage nach freigegebenem Briefing und freigegebener Analyse vor. Danach präsentierst du ihn deinem Kunden und gibst sein Feedback gebündelt weiter. Mit der Übernahme des Entwurfs beginnt der Ausbau mit Unterseiten, Formularen und Livegang.
Quellen
- Bitkom: IT-Fachkräftemangel hat sich in den letzten drei Jahren halbiert (Presseinformation vom 03.09.2026), abgerufen am 06.10.2026.
- Deutsche Rentenversicherung: Selbstständig oder abhängig beschäftigt? Scheinselbstständigkeit erkennen, abgerufen am 06.10.2026.
- § 278 BGB: Verantwortlichkeit des Schuldners für Dritte, abgerufen am 06.10.2026.
- § 31 UrhG: Einräumung von Nutzungsrechten, abgerufen am 06.10.2026.
- § 13 UrhG: Anerkennung der Urheberschaft, abgerufen am 06.10.2026.
- § 641 BGB: Fälligkeit der Vergütung, abgerufen am 06.10.2026.
- Art. 28 DSGVO: Auftragsverarbeiter (Gesetzestext bei dsgvo-gesetz.de), abgerufen am 06.10.2026.
- § 2 GeschGehG: Begriffsbestimmungen, abgerufen am 06.10.2026.
- § 1 BFSG: Zweck und Anwendungsbereich, abgerufen am 06.10.2026.



